Wann sind wir endlich da? 10 Tipps gegen Langeweile beim Autofahren
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Wann sind wir endlich da? 10 Tipps gegen Langeweile beim Autofahren

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Steigst du auch nur auf´s Dach, so nimm dein Mahl mit

-Aramäisches Sprichwort-


Sicherlich hast auch du schon die ein oder andere längere Autofahrt hinter dir.

Wobei ja lang auch immer ein bisschen relativ ist. Der eine brettert mal eben an einem Sonntag 250 km über die Bahn, um seine Freunde zu besuchen, während die gleiche Strecke für jemand anderen schon eher der Entfernung für einen kompletten Wochenendtrip entspricht.

Der eine fährt die 1200 Kilometer zum Urlaubsort an einem Stück durch, der andere plant hier lieber einen Zwischenstop mit Übernachtung auf halber Strecke ein.

Ganz egal wie lange für dich lang ist, etwas Kurzweiligkeit während der Fahrt kann da sicherlich niemals schaden.

Und da wir in beiden Beispielen tatsächlich immer mehr der eine als der andere sind (ja, wir fahren auch 1500 km am Stück und ja, wir fahren ab und zu auch mal für nur einen Nachmittag zu Freunden, die 250 km von uns entfernt wohnen), haben wir für dich unsere 10 Top-Tipps für kurzweiliges Autofahren zusammengestellt:

1. Schaff dir schöne Erlebnisse zwischendurch

Mach Rast auf schönen Rastplätzen, nimm dir etwas leckeres zu Essen oder zu Trinken mit und leg zwischendurch eine Genießerpause ein, in der du etwas Entspannung findest. Nichts ist ärgerlicher und erzeugt mehr unnötigen Stress als auf einem stinkenden, zugemüllten Rastplatz zu sitzen und einfach nur froh zu sein, wieder im Auto platz nehmen zu können, während du gerade auf deinem vertrockneten Käsebrot herumkaust. Wir freuen uns immer auf Pausen im Grünen in denen wir entweder etwas Schnelles auf unserem Gaskocher für uns aufwärmen, in einen saftigen frischen Apfel beißen oder etwas Schokolade schluckern können.

Zwischenstopp auf Fünen in Dänemark

2. Beine vertreten

Nicht jede Pause muss ja zelebriert werden wie unter Punkt 1. Aber mach einfach mal alle zwei bis vier Stunden eine kurze Pause zum Beine vertreten und um dich einmal zu strecken und auszuschütteln. Auch zum Sauerstofftanken und Auto durchlüften ist das sicherlich gut. Wenn du mit Vierbeiner reist, freut er sich genauso, mal wieder etwas draußen schnüffeln zu können.

3. Tauschen

Wenn du nicht alleine unterwegs bist, nutze die o.g. Beinevertretenpausen zum Fahrerwechsel. Drei Stunden am Stück lassen sich meist gut fahren und du hast ein greifbares Etappenziel vor Augen.

4. Bekloppte Spiele spielen

Beim Lachen vergeht die Zeit- für beide- Fahrer und Beifahrer! Denk dir lustige Spiele für unterwegs aus. Erinnerst du dich noch an diverse Kinderspiele? „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder „Kennzeichenraten“? Mittlerweile kannst du ja auch sofort alles nachgoogeln.

Kennzeichenraten

Witzig ist, dem jeweils anderen den Herkunftsort eines vorbeifahrenden Autos raten zu lassen. Wir wetten dabei gerne um einen Euro für unsere Urlaubskasse. Wurde richtig geraten, zahlt der Kennzeichennenner, wurde falsch geraten, der, der raten musste.

Ich sehe was, was du nicht siehst

…und das ist blau. Nun gilt es das zu erraten, was der andere meint. Auch hier kann man prima um kleine Beträge für die Urlaubskasse spielen, das steigert den Ehrgeiz 😉

Wer bin ich?

Ihr schreibt eine Persönlichkeit auf einen Zettel, faltet ihn gut zusammen und gebt ihn dem anderen (normalerweise klebst du dem anderen deinen Zettel auf die Stirn- ist nur doof, wenn sich der Fahrer im Rückspiegel sieht… 😉 ) Nun muss jeder raten wer er ist. Jeder darf immer nur eine geschlossene Frage an den anderen stellen- d.h. eine Frage auf die der andere nur mit „ja“ oder „nein“ antworten kann. Derjenige, der zuerst herausgefunden hat, wer er ist, hat gewonnen.

Kennst du die Klebebilder, die manchmal in Duplos, Kinderschokolade oder Hanuta drin sind? Wir lieben es, das Spiel damit zu spielen. Dann muss der andere einfach raten, was auf deinem Klebebild drauf ist. Wir haben schon tausende Tränen gelacht bei solchen Aktionen!

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5. Bücher vorlesen

Die Alternative zum Hörbuch. Der Beifahrer liest dem Fahrer einfach aus einem Buch vor. Nach dem Fahrerwechsel wird auch hier getauscht.

6. Hörbücher hören

Die faule Alternative zum Vorlesen. Wir mögen Hörbücher im Auto allerdings nicht so gerne wegen der starken Nebengeräusche beim schnellen Fahren, oder wenn wir die Fenster hinten für Skar etwas geöffnet haben.

7. Filme gucken

Achtung! Nur für den Beifahrer natürlich! 😉 Lade dir vorher ein paar Filme auf dein Tablet oder Netbook. Der Beifahrer kann dann einen Film anschauen, der Fahrer muss durchhalten. Danach wird gewechselt. Wenn den Fahrer die Filmgeräusche zu sehr ablenken, nimm zusätzlich Kopfhörer mit.

8. Ziele stecken

Teil dir vorher die Strecke schon einmal virtuell ein und mach dich mit der voraussichtlichen Fahrtzeit vertraut. Wenn du – wie wir nach Norwegen- mehrere Tage unterwegs sein wirst, stecke dir Etappenziele, die du gerne an einem Tag erreichen möchtest, oder mach dir Wegpunkte bei deren Passieren du dich dann immer freuen kannst, wie viel du schon geschafft hast.

9. Mach´s dir bequem

Wenn du nicht auf dem Fahrersitz sitzt: mach es dir gemütlich! Nimm alles mit, was du brauchst, um nebenan auch mal ein Nickerchen machen zu können. Miri konnte z.B. nie im Auto schlafen. Doch auf ihrem Therm-a-Rest Reisekissen kann sie sich nun prima an die Scheibe anlehnen und so auch mal ein bis zwei Stündchen unterwegs dösen, während Andy fährt.

Generell: zieh dir lässige und kuschelige Kleidung an. Eine weite Hose, ein schlabber-T-Shirt- gerade auf langen Fahrten ist es für Fahrer wie auch für Beifahrer ärgerlich, wenn zwischendurch etwas zwickt und zwackt, der Absatz am Schuh so hoch ist, dass es nach einer Weile auf dem Gas und der Kupplung schmerzt, oder die Jeans an den Knien so eng, dass die Beine auf dem Beifahrersitz nicht mal bequem nach oben gezogen werden können und sie dem Fahrer beim Bremsen und Gasgeben reibt.

10. Fotos sortieren

…auf der Rückfahrt. Eine klasse Ablenkung für den Beifahrer! Nimm dein Tablet oder deinen Laptop mit, so kannst du noch ehe du daheim bist, schon einmal vorsortieren, ggf. bearbeiten und schon einmal mit deinem Fotobuch oder Urlaubsvideo anfangen.

Damit solltest du nun eigentlich schon mal ganz gut gerüstet sein für deine nächste längere Tour. Uns interessiert aber auch: Was machst du, um dir beim Autofahren die Zeit zu vertreiben? Machst du das ganz ähnlich wie wir oder hast du noch ein paar weitere Tipps für uns und unsere Leser? Wir sind gespannt und freuen uns auf deinen netten oder hilfreichen Kommentar!

Liebe Grüße

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Andy, Miri und Skar

*Dieser Beitrag enthält sogenannte Affiliate- Links zu Produkten, die wir nutzen. Wenn du eines der Produkte über unseren Link kaufst, zahlt du keinen Aufpreis und wir bekommen eine kleine Provision zwischen 2 und 10% des Kaufpreises in unsere Urlaubskasse. Daher ein dickes Danke, wenn du unsere Links nutzt! 🙂

 

 

Verfolgen Andy und Miriam:

Wir sind Andy und Miriam und wir sind reisesüchtig! Nach der Reise ist für uns vor der Reise! Wir brauchen diese Vorfreude, diese Spannung, ehe es zum nächsten Reiseziel geht! Wir brauchen, das Adrenalin, das uns durch die Adern rinnt, wenn wir bei der Flugsuchmaschine auf „buchen“ klicken, wenn der Flieger abhebt, wenn wir landen, wenn wir das erste Mal neue Gerüche in der Nase haben und fremde Sprachen hören, wenn wir mit Auto und Zelt unterwegs sind und sich unser Herz überschlägt, weil wir mal wieder DEN Mega- Platz für unser Nachtlager aufgetan haben… wir sind Adrenalinjunkies und wir sind Reisejunkies. Wir brauchen: REISEADRENALIN! Du auch?

Eine Antwort

  1. […] auch mal her­kom­men, aber hast echt Respekt vor der lan­gen Autofahrt? Dann lies hier un­sere Tipps für lange Fahrten ohne Langeweile — darin sind wir näm­lich Profis! […]

Senf dazu geben? Her damit!