ISRAEL: Galiläa und die Golanhöhen – religiöses Idyll und ein Café über den Wolken
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ISRAEL: Galiläa und die Golanhöhen – religiöses Idyll und ein Café über den Wolken

Israel. Das Land ist irgendwie zu einer unserer großen Lieben geworden! Doreen alias Isolde MaReisen vom schönen Fernsuchtblog hat uns und 9 weitere Blogger nun nach unseren Must- Have- Seens in Israel gefragt, und wir können eigentlich nur sagen: alles! Israel ohne Jerusalem? Undenkbar! Israel ohne ein Bad im Toten Meer? Geht nicht! Israel ohne einen Besuch am See Genezareth? Nein! Über die Region um das Tote Meer, den Negev, Eilat und Jerusalem haben wir ja schon recht ausführliche Artikel verfasst. Daher möchten wir dich heute mit nach Galiläa und in die Golanhöhen nehmen.


 

Spät abends führt uns die Route 90 zurück in den Norden. Im belebten Tiberias finden wir ein komfortables Bett für die Nacht. Es ist Nebensaison. Der freundliche Mann an der Rezeption eröffnet extra für uns einen neuen Schlafsaal. „Wenn heute noch viele andere kommen, kann es sein, dass ich euch jemanden mit auf´s Zimmer schicken muss, ansonsten habt ihr den Raum für euch.“ Der „Raum“ gleicht einem guten Hotelzimmer. Wir sind mehr als glücklich, als wir in die Kissen sinken. Ein bis zwei Tage wollen wir bleiben. Mehr sind nicht mehr drin, denn wir möchten auf jeden Fall noch genug Zeit für Jerusalem haben, ehe unsere Reise endet.

 

Am nächsten Morgen dann der Schock. Hatten wir den Abend noch am kargen Ufer des Toten Meers verbracht, so finden wir uns nun plötzlich in einer beinahe mediterran anmutenden Landschaft wieder.  Sattes Grün und blühende Pflanzen säumen unseren Weg – und das mitten im Februar.

 

Wir erreichen Kapernaum, das hier Kafarnaum genannt wird. Tagelang hatten wir das Land gefühlt für uns alleine. Warum? Weil alle anderen offenbar hier waren. Man muss sich nichts vormachen: Der See Genezareth ist eine der christlichen Stellen des Landes, die sich wohl am sichersten und entspanntesten bereisen lassen. Idyllisch eingebettet zwischen Palmen und Hügeln liegen die historischen Ruinen der biblischen Stadt. Hier lässt es sich gut verweilen.

 

Kapernaum (1 von 1)
In Kapernaum findest du mediteranes Flair und uralte Geschichte

Nun führt uns der Weg weiter zum Jordan, denn wir möchten gerne noch etwas wandern und Natur schnüffeln. Den Jordan Park nord-östlich von Kapernaum haben wir uns dafür ausgesucht. Wer gerne mit dem Zelt unterwegs ist, kann hier übrigens klasse campieren. Der Park gleicht einem großen Abenteuerspielplatz. Überall gibt es kleine Rundwanderwege und hinter jeder Ecke etwas zu entdecken. Israelis scheinen hier gerne ihr Wochenende mit Picknick und Angeln zu verbringen. Wir laufen zunächst ein wenig durch Bethsaida, dem Geburtsort der Apostel Petrus, Andreas und Philippus, oder zumindest dem, was davon noch zu sehen ist.

 

Bethseba (1 von 1)
In Bethsaida kannst du durch die Straßen der Ruinenstadt bummeln. Alles ist toll erklärt und ausgeschildert.

 

Anschließend folgen wir einem der Wanderwege entlang dem Jordan durch dichtes Schilf und über sandigen Boden. Wunderschön!

 

Jordan (1 von 1)
Schon komisch, dass dieser kleine unauffällige Fluss der berühmte Jordan sein soll…

Wer mag, kann nun noch einen Abstecher in die Golanhöhen zum Mt. Bental machen- einem beliebten israelischen Ausflugsziel. Hoch oben im Cofee Anan kannst du einen leckeren Kaffee oder Kakao schlürfen und auf 1165 Metern die Aussicht genießen. Bekannt ist es als höchstes Cafe in Israel und da hier die Grenzen dreier immer wieder durch Unruhen erschütterter Länder (Israel, Syrien und Libanon) dicht beieinander liegen, heißt der Name nicht nur übersetzt „Wolken-Cafe“ wegen der Höhe, sondern soll auch Anlehnung sein, an den bekannten Friedensnobelpreistäger Kofi Annan.

 

Im Cofee Anan kannst du leckeren Kaffe oder Kakao schlürfen
Im Cofee Anan kannst du leckeren Kaffe oder Kakao schlürfen
Mt. Bental 3 (1 von 1)
Blickpunkt auf drei von Krieg und Unruhen gebeutelter Länder…
Mt. Bental 2 (1 von 1)
Die Blauhelme nutzen die gute Aussicht von hier nach wie vor

Für uns geht es von hier aus weiter nach Akko, wo wir uns eine neue Unterkunft suchen. Wenn du genügend Zeit im Gepäck hast, empfehlen wir dir, ca. 2-3 Tage in Galiläa zu verbringen. Interessant sind ganz bestimmt noch die Taufstelle Jesu im Süden des See Genezareth bei Yardenit, wo noch immer einige Religionsanhänger in weißen Gewändern ins Wasser steigen, der Berg Arbel mit seinen Höhlenwohnungen, und die heißen Quellen in Tiberias.

Und für uns heißt es in Bezug auf Galiläa: wir haben noch ein paar gute Gründe wiederzukommen, in dieses wunderschöne Land! 🙂


 

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Verfolgen Andy und Miriam:

Wir sind Andy und Miriam und wir sind reisesüchtig! Nach der Reise ist für uns vor der Reise! Wir brauchen diese Vorfreude, diese Spannung, ehe es zum nächsten Reiseziel geht! Wir brauchen, das Adrenalin, das uns durch die Adern rinnt, wenn wir bei der Flugsuchmaschine auf „buchen“ klicken, wenn der Flieger abhebt, wenn wir landen, wenn wir das erste Mal neue Gerüche in der Nase haben und fremde Sprachen hören, wenn wir mit Auto und Zelt unterwegs sind und sich unser Herz überschlägt, weil wir mal wieder DEN Mega- Platz für unser Nachtlager aufgetan haben… wir sind Adrenalinjunkies und wir sind Reisejunkies. Wir brauchen: REISEADRENALIN! Du auch?

Eine Antwort

  1. Annika
    | Antworten

    Hallo zusammen! Leider war ich persönlich noch nicht in Israel aber es steht fest auf dem Plan, gebucht ist auch schon 🙂
    ich studiere „Nachhaltigen Tourismus“ an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit (Destination Israel – Eine vergleichende Imageanalyse von Deutschen ‚visitors‘ und ’non-visitors‘ ) führe ich eine Umfrage über das Reiseziel Israel durch.
    Ich würde mich freuen wenn ihr knapp 10 Minuten dafür investieren würdet!

    https://www.umfrageonline.com/s/48986b3

    VIELEN DANK!

    Gerne könnt ihr euch auch an mich wenden, wenn ihr weiteres Interesse an dem Thema habt.

    Liebe Grüße
    Annika

Senf dazu geben? Her damit!